Gut starten. Besser studieren – mit Ida Müller
Shownotes
How to WU #1: Gut ins Semester starten
Neues Semester, tausend Fragen und das Gefühl, dass alle anderen schon genau wissen, was sie tun? Keine Sorge: In dieser Folge geht’s einmal quer durch den Semesterstart an der WU.
Kristin spricht mit Ida, WU-Studentin im 5. Semester und zweifache Welcome Tutorin, über die ersten Tage an der WU, Lehrveranstaltungsanmeldung, STEOP, Lernen und Prüfungen. Aber auch darum, wie man neue Leute kennenlernt, Studium und Freizeit unter einen Hut bekommt und warum man sich gerade am Anfang nicht zu sehr mit anderen vergleichen sollte.
In dieser Folge geht’s unter anderem um:
- Was du zu Beginn des Semesters wirklich erledigen solltest
- Wie du deine Lehrveranstaltungen und deinen Semesterplan organisierst
- Tipps für STEOP, Prüfungen und effektives Lernen
- Selbststudium vs. Vorlesung und wie du herausfindest, was für dich funktioniert
- Arbeiten neben dem Studium und Zeit für Freizeit
- Wie du an der WU neue Leute kennenlernst und Anschluss findest
- WU-Angebote abseits von Lehrveranstaltungen, von Student Clubs bis zu Austauschprogrammen
- Warum dein Studium nicht bei ECTS und Noten aufhört
Tools & Links aus der Folge
Studienpläne und Stundentafeln
Du hast eine Frage rund ums WU-Studium, die wir im Podcast beantworten oder eine Wunschperson, mit der wir mal sprechen sollen? Schreib uns gerne in den Kommentaren oder unter student.podcast@wu.ac.at
Transkript anzeigen
00:00:00: Speaker: Es war ein richtiges Auf und Ab.
00:00:02: Speaker: An manchen Tagen läuft's, an manchen wieder nicht so.
00:00:05: Speaker: Es gibt auch gute Wege, sie unstressiger zu gestalten.
00:00:09: Speaker: Weil diese Vorbereitung war eigentlich katastrophal.
00:00:13: Speaker: Und jeder fühlt sich so leicht
00:00:14: Speaker: verloren, es gibt nur nicht
00:00:16: Speaker: jeder zu.
00:00:22: Speaker: Du startest in ein neues Semester und plötzlich ist
00:00:24: Speaker: wieder alles gleichzeitig da.
00:00:26: Speaker: Was muss ich erledigen?
00:00:27: Speaker: Wo soll ich hin?
00:00:28: Speaker: Wie lerne ich am besten?
00:00:29: Speaker: Wen kenne ich eigentlich?
00:00:31: Speaker: Mache ich das alles richtig?
00:00:33: Speaker: Und gleichzeitig soll das Studium ja auch Spaß machen und
00:00:35: Speaker: mehr sein als ECTS.
00:00:37: Speaker: Deshalb wollen wir in dieser ersten Folge da mal gemeinsam
00:00:40: Speaker: reingehen in den Semesterstart.
00:00:42: Speaker: Die ersten Tage an der WU, ins
00:00:44: Speaker: Lernen, Freundschaften, typische
00:00:46: Speaker: erstsemestrigen Fragen und all
00:00:48: Speaker: die Dinge, die man vielleicht
00:00:50: Speaker: erst nach ein paar Semestern
00:00:51: Speaker: herausfindet.
00:00:52: Speaker: Also, wie startet ihr gut ins Semester und wie holt ihr für
00:00:55: Speaker: euch selbst das Beste aus eurer Zeit an der WU heraus?
00:00:59: Speaker: Hallo und herzlich willkommen
00:01:00: Speaker: bei Howto WU, mein Name ist
00:01:02: Speaker: Kristin Seidler, ich arbeite im
00:01:04: Speaker: Study Service Center an der WU
00:01:06: Speaker: und habe dadurch mit ganz
00:01:07: Speaker: unterschiedlichen Menschen und
00:01:08: Speaker: Themen rund um das WU-Studium zu
00:01:10: Speaker: tun.
00:01:11: Speaker: In diesem Podcast stelle ich
00:01:13: Speaker: euch alle zwei Wochen Menschen
00:01:15: Speaker: aus der WU-Community vor und
00:01:17: Speaker: tausche mich mit ihnen über
00:01:18: Speaker: Erfahrungen, Tipps, Stories und
00:01:20: Speaker: Insiderwissen aus.
00:01:21: Speaker: Und heute ist schon mal eine ganz besondere Aufnahme, denn
00:01:25: Speaker: das hier ist nämlich tatsächlich unsere allerallererste Folge von
00:01:28: Speaker: How to WU.
00:01:29: Speaker: Ich freue mich sehr und es ist
00:01:31: Speaker: richtig schön, dass ihr mit
00:01:33: Speaker: dabei seid.
00:01:34: Speaker: Ja, und dann nach den Welcome
00:01:36: Speaker: Days ist immer vor dem
00:01:37: Speaker: Semesterstart und gerade am
00:01:39: Speaker: Anfang kann ziemlich viel
00:01:41: Speaker: gleichzeitig passieren.
00:01:42: Speaker: Lehrveranstaltungen anmelden,
00:01:44: Speaker: Stundenplan zusammenstellen,
00:01:45: Speaker: erste Prüfungen planen, sich am
00:01:47: Speaker: Campus orientieren und
00:01:48: Speaker: gleichzeitig vielleicht noch
00:01:49: Speaker: herausfinden, mit wem will man
00:01:50: Speaker: eigentlich die nächste Pause
00:01:52: Speaker: verbringen?
00:01:53: Speaker: Wir haben auch im Vorhinein von
00:01:54: Speaker: euch Fragen schon gesammelt und
00:01:56: Speaker: werden diese auch in dieser
00:01:57: Speaker: Folge mit einfließen lassen, so
00:01:59: Speaker: dass wir sie euch auch direkt
00:02:00: Speaker: beantworten können.
00:02:01: Speaker: Und deshalb machen wir heute
00:02:03: Speaker: gleich mal so einen Rundumschlag
00:02:04: Speaker: und gehen einmal den kompletten
00:02:06: Speaker: Semesterstart aus
00:02:07: Speaker: Studierendenperspektive durch.
00:02:09: Speaker: Und dafür habe ich heute
00:02:10: Speaker: jemanden zu Gast, der gleich
00:02:12: Speaker: mehrere Perspektiven mit
00:02:13: Speaker: einbringt.
00:02:14: Speaker: Sie kennt die WU selbst als
00:02:16: Speaker: Studentin, war auch vor noch
00:02:18: Speaker: nicht allzu langer Zeit im
00:02:19: Speaker: ersten Semester, ist inzwischen
00:02:21: Speaker: aber schon deutlich weiter im
00:02:22: Speaker: Studium und kennt gleichzeitig
00:02:24: Speaker: als Welcome Tutorin viele Fragen
00:02:26: Speaker: und Unsicherheiten, die gerade
00:02:28: Speaker: Erstsemestrige beschäftigen.
00:02:30: Speaker: Hallo Ida, schön, dass du da bist.
00:02:33: Speaker: Hallo.
00:02:33: Speaker: Es freut mich sehr, hier zu sein.
00:02:35: Speaker: Ja. Schön, dich hier im Studio zu haben.
00:02:38: Speaker: Und vielleicht dann gleich ganz kurz zu dir.
00:02:41: Speaker: Wer bist du denn?
00:02:42: Speaker: Was studierst du an der WU?
00:02:43: Speaker: In welchem Semester?
00:02:44: Speaker: Hallo, ich bin Ida Müller und ich bin im fünften Semester an
00:02:47: Speaker: der WU und ich studiere aktuell WISO mit dem Studiumzweig, also
00:02:51: Speaker: im Hauptstudium BWL.
00:02:53: Speaker: Genau.
00:02:55: Speaker: Und warum hast du dich
00:02:55: Speaker: eigentlich für die WU und den
00:02:57: Speaker: Studiengang entschieden?
00:02:59: Speaker: Ich glaube, ich war ganz früh schon sehr begeistert von Wien
00:03:02: Speaker: und auch von Wirtschaft.
00:03:04: Speaker: Und so war das irgendwie nicht so eine schwere Entscheidung,
00:03:07: Speaker: dann an die WU zu gehen.
00:03:09: Speaker: Und ich bin bis jetzt sehr, sehr happy mit meiner Entscheidung.
00:03:13: Speaker: Und warum bist du eigentlich
00:03:15: Speaker: Welcome Tutorin an der WU
00:03:16: Speaker: geworden?
00:03:18: Speaker: Das hatte den Ursprung damals in
00:03:20: Speaker: meinen Welcome Tagen Ich hatte
00:03:22: Speaker: einen Welcome Tutor, der mir
00:03:23: Speaker: mein Einstieg echt erleichtert
00:03:24: Speaker: und auch echt schön gestaltet
00:03:26: Speaker: hat.
00:03:26: Speaker: Und ich wollte einfach, dass den
00:03:29: Speaker: weiteren Erstsemestrigen
00:03:30: Speaker: mitgeben und einfach wirklich
00:03:32: Speaker: dieses tolle Gefühl an der WU
00:03:33: Speaker: weitervermitteln und den
00:03:35: Speaker: Erstsemestrigen einen tollen
00:03:36: Speaker: Einstieg ermöglichen.
00:03:38: Speaker: Und kannst mir dann sagen, was ein Welcome Tutor bzw. eine
00:03:41: Speaker: Welcome Tutorin an der WU genau macht? Also
00:03:44: Speaker: wir Welcome Tutoren und Tutorinnen
00:03:46: Speaker: sind für die dreitausend
00:03:47: Speaker: Studierenden verantwortlich.
00:03:49: Speaker: Wir
00:03:49: Speaker: sind rund achtzig Personen, die
00:03:51: Speaker: sich eben um diese dreitausend
00:03:53: Speaker: Studierenden kümmern.
00:03:54: Speaker: Und
00:03:54: Speaker: wir verbringen gemeinsam die ersten Tage und auch das erste Semester
00:03:58: Speaker: mit unseren "Erstis" und geben den wichtigen Tipps und
00:04:01: Speaker: Tricks fürs Studium. Super!
00:04:04: Speaker: Dann
00:04:04: Speaker: ganz kurz noch mal zu dir an sich, wenn du nicht studierst,
00:04:09: Speaker: was machst du denn so neben dem Studium? Also
00:04:11: Speaker: neben dem Studium arbeite ich auch hauptsächlich. Ich
00:04:14: Speaker: bin gerade in einer Unternehmensberatung
00:04:16: Speaker: und arbeite da
00:04:17: Speaker: halt einfach so Teilzeit auf Teilzeitbasis.
00:04:19: Speaker: Aber
00:04:20: Speaker: ich mache auch sehr viel Sport in Wien. Also
00:04:22: Speaker: ich gehe gerne sehr gerne laufen oder auch Pilates. Und
00:04:25: Speaker: ansonsten verbringe ich meine
00:04:26: Speaker: Zeit unglaublich gern mit Kochen.
00:04:28: Speaker: Das
00:04:28: Speaker: ist ein großes Hobby von mir und natürlich auch mit meinen Freundinnen
00:04:32: Speaker: und Freunden. Und
00:04:33: Speaker: an der WU? Welche
00:04:34: Speaker: Lehrveranstaltung hat dir da
00:04:35: Speaker: bisher am besten gefallen und warum?
00:04:38: Speaker: Ich
00:04:38: Speaker: glaube, es gibt zwei Antworten auf diese Frage. Einmal
00:04:42: Speaker: gefiel mir Mikroökonomie unglaublich
00:04:44: Speaker: gut, aber glaube ich nicht
00:04:45: Speaker: grundsätzlich wegen des Inhaltes,
00:04:47: Speaker: sondern einfach wegen dem
00:04:47: Speaker: Professor, der das so unglaublich
00:04:49: Speaker: gut gemacht hat und ich
00:04:50: Speaker: wirklich jedes Mal Freude hatte,
00:04:51: Speaker: hinzugehen. Und
00:04:52: Speaker: ich glaube, die andere Lehrveranstaltung, die ich total gerne
00:04:55: Speaker: mochte, war Statistik. Hätte
00:04:57: Speaker: ich am Anfang nicht geglaubt, aber das Fach hat zunehmend
00:05:00: Speaker: mehr Spaß gemacht, umso mehr man es verstanden hat. Und
00:05:02: Speaker: ich hatte zum Schluss echt Freude
00:05:04: Speaker: daran, die Aufgaben zu lösen.
00:05:05: Speaker: Okay,
00:05:05: Speaker: spannend. Ja,
00:05:06: Speaker: von Statistik ist hätte ich nicht erwartet. Aber
00:05:08: Speaker: auch das kann Spaß machen. Gut,
00:05:10: Speaker: nachdem ich dich jetzt kurz kennengelernt haben, wollen wir noch
00:05:13: Speaker: ein bisschen mehr über deine WU-Personality rausfinden. Mit
00:05:16: Speaker: einem kurzen Uni-Check. Bist
00:05:18: Speaker: du bereit? Ja.
00:05:20: Speaker: Sehr gut. Welches
00:05:21: Speaker: Wort würdest du sagen, beschreibt dein erstes Semester an
00:05:23: Speaker: der WU am besten? Es
00:05:25: Speaker: war ein richtiges Auf und Ab. Was
00:05:27: Speaker: befindet sich während der Prüfungszeit
00:05:29: Speaker: immer in deiner Tasche?
00:05:30: Speaker: Kaffee
00:05:31: Speaker: und Kaugummi. Bei
00:05:33: Speaker: welchem Kurs würdest du freiwillig
00:05:35: Speaker: noch einmal von vorne beginnen?
00:05:36: Speaker: Und
00:05:36: Speaker: bei welchem eher nicht? Ich
00:05:38: Speaker: werde nicht wieder bei Mathe beginnen. Das
00:05:41: Speaker: war nämlich eine Herausforderung. Da
00:05:43: Speaker: bin ich froh, dass dieses Kapitel abgeschlossen ist. Und
00:05:46: Speaker: ich würde Mikroökonomie nochmal machen, weil die Lehrveranstaltung
00:05:48: Speaker: so toll war. Und
00:05:50: Speaker: welcher Satz fällt garantiert vor jeder Prüfung? Ida,
00:05:54: Speaker: du schaffst das. Du
00:05:54: Speaker: hast gelernt. Das
00:05:56: Speaker: Wissen ist in dir. Rock
00:05:57: Speaker: that! Sehr
00:05:59: Speaker: schön. Welche
00:06:01: Speaker: Nachrichten möchte niemand
00:06:01: Speaker: in einer Uni-WhatsApp-Gruppe
00:06:03: Speaker: lesen? Noten
00:06:04: Speaker: sind da. Welchen
00:06:07: Speaker: Gegenstand braucht jeder WU
00:06:08: Speaker: Student, -Studentin zum Überleben.
00:06:11: Speaker: Die WU-BIB-Bag,
00:06:13: Speaker: weil ansonsten kommt man
00:06:14: Speaker: nicht in die Bibliothek hinein.
00:06:16: Speaker: Welche Lehrveranstaltung
00:06:17: Speaker: hatte ich bisher
00:06:18: Speaker: am meisten überrascht? Wie
00:06:20: Speaker: vorher
00:06:21: Speaker: schon erwähnt, war das Statistik,
00:06:23: Speaker: weil ich echt nicht wusste,
00:06:24: Speaker: was auf mich zukommt und
00:06:25: Speaker: da wurde ich echt positiv überrascht.
00:06:26: Speaker: Es war
00:06:27: Speaker: sehr spannend. Was war
00:06:28: Speaker: denn bisher schönste Moment an der WU? Die Noten
00:06:33: Speaker: zu erhalten vor der ersten, vor dem ersten Sommersemester-Ende und
00:06:38: Speaker: dann in die Sommerferien zu starten? Mit welcher
00:06:41: Speaker: Person würdest du gerne mal
00:06:42: Speaker: einen Kaffee am Campus trinken? Am
00:06:45: Speaker: liebsten eigentlich
00:06:45: Speaker: mit meinem Papa, weil der war noch nie am Campus
00:06:47: Speaker: und den würde ich Ihnen gerne mal zeigen. Was würdest du
00:06:50: Speaker: an der WU sofort ändern, wenn du könntest? Das Studentenranking, weil
00:06:56: Speaker: ich finde, das löst unnötig Druck aus und man
00:06:59: Speaker: steigert sich da glaube ich, viel zu viel rein und das tut
00:07:02: Speaker: einem eigentlich nicht so gut. Okay, danke dir.
00:07:06: Speaker: So, dann gehen
00:07:07: Speaker: wir mal ein bisschen jetzt rein
00:07:09: Speaker: in unser Thema heute. Du
00:07:10: Speaker: hast es
00:07:11: Speaker: ja selbst schon erlebt, wie es
00:07:12: Speaker: ist, als "Ersti" an die WU
00:07:14: Speaker: zu kommen und bekommst jetzt auch als
00:07:16: Speaker: Welcome Tutorin sehr viel von
00:07:17: Speaker: den Fragen mit, die neue Studierende
00:07:19: Speaker: beschäftigen. Was ist
00:07:20: Speaker: denn
00:07:20: Speaker: so die Frage, die dir von Erstsemestrigen am häufigsten gestellt wird?
00:07:24: Speaker: Ich glaube, die
00:07:25: Speaker: meiste Frage, die mir gestellt
00:07:26: Speaker: wird, ist "Wie bereite ich mich
00:07:29: Speaker: richtig auf die Prüfung vor? Wie
00:07:31: Speaker: schaffe ich
00:07:31: Speaker: diesen großen Teil an Stoffmenge in meinen Kopf zu bekommen?
00:07:35: Speaker: Wie lerne ich
00:07:36: Speaker: richtig? Wie bereite ich
00:07:37: Speaker: mich richtig auf die Prüfungen vor? Was ist notwendig,
00:07:39: Speaker: was ist nicht notwendig?" Genau diese
00:07:42: Speaker: Fragen werden wir uns
00:07:43: Speaker: dann auch noch genauer im Detail
00:07:44: Speaker: anschauen und davon auch mal,
00:07:46: Speaker: dass wir davon auch ein paar
00:07:47: Speaker: beantworten können. Direkt hier.
00:07:49: Speaker: Lass
00:07:49: Speaker: uns doch
00:07:49: Speaker: mal da anfangen, wo eben für
00:07:51: Speaker: viele das Semester beginnt. Also stell
00:07:53: Speaker: dir
00:07:53: Speaker: mal vor, morgen starte ich ins
00:07:55: Speaker: erste Semester und ich habe
00:07:56: Speaker: noch überhaupt keinen Plan. Was
00:07:58: Speaker: würdest du
00:07:59: Speaker: mir denn raten? Für den Studienbeginn
00:08:01: Speaker: würde ich auf jeden Fall raten, die Welcome Days zu
00:08:03: Speaker: besuchen, auch wenn man vielleicht denkt, die sind vielleicht nicht
00:08:06: Speaker: so nützlich, finde ich, bringt ... Es bringt einem
00:08:07: Speaker: sehr viel. Es gibt sehr
00:08:09: Speaker: viele tolle Vorlesungen und Veranstaltungen,
00:08:11: Speaker: die man besuchen
00:08:12: Speaker: kann und vor allem Infomessen. Und
00:08:15: Speaker: da kann
00:08:15: Speaker: man sehr viel daraus mitnehmen. Und es ist
00:08:16: Speaker: auch sehr gut zum Connecten und Menschen
00:08:18: Speaker: kennenlernen. Und ich
00:08:19: Speaker: hatte
00:08:20: Speaker: da einen idealen Start quasi in die Uni. Und dann würde
00:08:23: Speaker: ich mich als zweites mit der
00:08:25: Speaker: mit den Kursen beschäftigen und mit
00:08:26: Speaker: dem Lernstoff und einfach
00:08:28: Speaker: mal so mir vor Augen führen,
00:08:30: Speaker: welche Kurse kommen denn überhaupt
00:08:31: Speaker: auf mich zu? Also die STEOP,
00:08:33: Speaker: das
00:08:33: Speaker: sind diese drei Kurse und wie bereite ich mich bestmöglich drauf vor?
00:08:38: Speaker: Und hast du selbst
00:08:38: Speaker: eine Checkliste oder bestimmte Dinge,
00:08:40: Speaker: die du zu Beginn
00:08:41: Speaker: jedes Semesters immer machst? Ja, ich
00:08:44: Speaker: kaufe mir
00:08:45: Speaker: tatsächlich zu Beginn jedes Semesters so ein schlaues Büchlein, nenne ich
00:08:48: Speaker: das, mein Notizplaner, indem ich wirklich alles niederschreibe. Ich
00:08:52: Speaker: habe zwar auch
00:08:53: Speaker: einen Onlinekalender, aber ich finde
00:08:54: Speaker: das einfach so als
00:08:56: Speaker: Buchform noch mal sympathischer, weil ich
00:08:58: Speaker: liebe es, Sachen durchzustreichen,
00:09:00: Speaker: wenn ich sie
00:09:00: Speaker: erledigt habe. Es gibt
00:09:01: Speaker: ein sehr
00:09:02: Speaker: befriedigendes Gefühl und ich finde das einen sehr guten Tipp. Weil
00:09:07: Speaker: auch bevor ich
00:09:08: Speaker: anfange für ein Fach zu lernen, schreibe ich mir dann den ganzen
00:09:11: Speaker: Inhalt auf. Also was zu lernen
00:09:12: Speaker: ist, wie viel Folien ich zu lernen
00:09:15: Speaker: habe, wie viel Seiten gibt es
00:09:17: Speaker: irgendwelche Musterklausuren und dann sehe
00:09:18: Speaker: ich einfach mal alles
00:09:19: Speaker: auf einen Blick auf einem Blatt
00:09:21: Speaker: und dann kann ich mir das
00:09:22: Speaker: auch besser einteilen. Und das würde
00:09:23: Speaker: ich
00:09:23: Speaker: auf jeden Fall. Das mache ich immer
00:09:25: Speaker: vom Anfang zum Semester und ich
00:09:28: Speaker: plane auch meine Kurse. Das ist
00:09:29: Speaker: ab und
00:09:30: Speaker: zu ein bisschen schwieriger, weil man manchmal
00:09:32: Speaker: nicht ganz genau weiß,
00:09:33: Speaker: in welche Kurse man jetzt reinkommt
00:09:34: Speaker: oder nicht. Aber ich versuche
00:09:36: Speaker: mir
00:09:37: Speaker: da auf jeden Fall mehrere Pläne
00:09:38: Speaker: zu machen. Das ist auch
00:09:40: Speaker: eine
00:09:40: Speaker: gute Hilfe für diese Kursanmeldung, weil man ja auch das Gerücht umgeht,
00:09:44: Speaker: dass die auch sehr stressig ist. Und da kann ich
00:09:47: Speaker: zum Teil auch zustimmen. Aber ich glaube, es
00:09:49: Speaker: gibt auch gute Wege, das unstressiger
00:09:51: Speaker: zu gestalten, indem man sich
00:09:53: Speaker: einfach A-, B-, C-Pläne
00:09:55: Speaker: bereitlegt und sich einfach
00:09:56: Speaker: für mehr anmeldet, wie man
00:09:57: Speaker: schlussendlich braucht und man
00:09:58: Speaker: sich dann quasi so
00:10:00: Speaker: seinen Semesterplan zusammenstückeln kann. Und
00:10:03: Speaker: wenn du
00:10:03: Speaker: nur
00:10:03: Speaker: drei Dinge nennen dürftest, was sind die drei wichtigsten Schritte, die
00:10:07: Speaker: man vor bzw. zu Beginn des Semesters
00:10:10: Speaker: unbedingt erledigen sollte? Den ÖH-Beitrag zahlen, dass
00:10:13: Speaker: man nicht exmatrikuliert wird, sich
00:10:16: Speaker: überlegen, welche Kurse man
00:10:17: Speaker: machen möchte, was sinnvoll
00:10:19: Speaker: ist, wie zum Beispiel im
00:10:20: Speaker: ersten Jahr würde ich es sehr
00:10:21: Speaker: sinnvoll finden, JUB, also Jahresabschluss
00:10:25: Speaker: zu absolvieren, Statistik
00:10:27: Speaker: und Mathe, dass
00:10:27: Speaker: man einfach schon die Möglichkeit
00:10:29: Speaker: hat, für sich für
00:10:30: Speaker: Spezialisierungen zu bewerben und
00:10:33: Speaker: sich auf jeden
00:10:34: Speaker: Fall auf das Semester einstellen. Mir hilft
00:10:36: Speaker: es auf
00:10:37: Speaker: jeden Fall, bevor das Semester beginnt,
00:10:38: Speaker: mal eine Woche in Wien
00:10:39: Speaker: zu sein und einfach in den Alltag
00:10:41: Speaker: zurückzufinden. Weil dann hat
00:10:43: Speaker: man
00:10:43: Speaker: auch nicht so das Gefühl, dass man
00:10:44: Speaker: aus den Sommerferien gerissen wird und
00:10:46: Speaker: dann wieder im Studienalltag
00:10:49: Speaker: landet. Ja, und jetzt
00:10:51: Speaker: ist
00:10:51: Speaker: er auch vorhin schon mal kurz erwähnt,
00:10:53: Speaker: dass die Anmeldung zu Lehrveranstaltungen ...
00:10:55: Speaker: Die kann ziemlich
00:10:56: Speaker: stressig
00:10:56: Speaker: sein. Hast du dafür noch
00:10:58: Speaker: einen persönlichen Tipp? Ja, also es ist
00:11:01: Speaker: leider kein Geheimnis, dass die Anmeldungen für die Kurse oft
00:11:04: Speaker: etwas ungünstig für einen ausgehen. Und da gibt es
00:11:08: Speaker: natürlich einen Tipp, dass man natürlich
00:11:10: Speaker: mit einer Uhr arbeitet und
00:11:11: Speaker: sich wirklich pünktlich für die
00:11:13: Speaker: Kurse anmeldet. Weil ich sage
00:11:16: Speaker: mal,
00:11:16: Speaker: ein bisschen später hat man da wenig Chancen reinzukommen und einfach wirklich,
00:11:20: Speaker: mein Tipp ist es, sich für mehrere Kurse anzumelden,
00:11:22: Speaker: die man braucht. Bedeutet wenn man zum
00:11:24: Speaker: Beispiel vier Kurse im Halbsemester
00:11:26: Speaker: absolvieren möchte, melde ich
00:11:27: Speaker: mich auf jeden Fall
00:11:28: Speaker: für sechs, sieben an, weil es
00:11:30: Speaker: kann halt sein, dass man den
00:11:31: Speaker: einen oder anderen nicht reinkommt und
00:11:32: Speaker: dann hat man trotzdem fünf
00:11:33: Speaker: auf Reserve und kann sich
00:11:35: Speaker: daraus dann seinen Plan zusammenstückeln.
00:11:38: Speaker: Genau. Und wie
00:11:38: Speaker: gehst
00:11:39: Speaker: du
00:11:39: Speaker: vor, wenn du in einen Kurs eben nicht
00:11:41: Speaker: reinkommst, den du gerne
00:11:42: Speaker: machen möchtest? Das ist natürlich
00:11:45: Speaker: manchmal
00:11:45: Speaker: sehr traurig oder auch deprimierend, weil man sich eventuell
00:11:50: Speaker: darauf eingestellt hat, aber ich versuch da meine ECTS
00:11:52: Speaker: eventuell anders zu füllen. Es gibt so viele
00:11:54: Speaker: tolle Studienangebote von der WU,
00:11:56: Speaker: wie man frei ECTS sammeln
00:11:57: Speaker: kann durch gewisse Kurse und eventuell
00:12:02: Speaker: ist das vielleicht ein ganz
00:12:03: Speaker: guter anderer Weg und bereichert
00:12:06: Speaker: das Semester viel anders, als
00:12:07: Speaker: wenn man einen Kurs reingekommen
00:12:09: Speaker: wäre. Genau. Wenn man
00:12:11: Speaker: das
00:12:11: Speaker: aber
00:12:11: Speaker: dann einmal organisiert hat es kommt
00:12:13: Speaker: relativ schnell, so die große
00:12:14: Speaker: Frage auf ... du hast es
00:12:15: Speaker: auch schon kurz erwähnt Wie gehe ich
00:12:17: Speaker: mit der STEOP um? Welche Kurse
00:12:19: Speaker: sollte ich
00:12:20: Speaker: da als erstes belegen und warum? Also ich habe damals
00:12:24: Speaker: angefangen in der Sommeruni mit
00:12:26: Speaker: VWL und ZUWI. Das fand ich
00:12:28: Speaker: persönlich
00:12:28: Speaker: einen sehr tollen Einstieg, weil
00:12:30: Speaker: es da in der Sommeruni auch
00:12:32: Speaker: von der ÖH angebotene Kurse gibt, die
00:12:34: Speaker: ich sehr empfehlenswert finde, um
00:12:36: Speaker: eben diese Lehrveranstaltungen zu
00:12:38: Speaker: meistern. Und dann
00:12:41: Speaker: in der
00:12:41: Speaker: ersten Semesterhälfte habe ich eben mit EOR und BWL weitergemacht.
00:12:45: Speaker: Das fand ich auch
00:12:45: Speaker: eine sehr gute Kombination und ich finde
00:12:49: Speaker: das der richtige Weg, weil
00:12:51: Speaker: man da nicht alle drei STEOPS
00:12:52: Speaker: auf einmal macht. Weil das
00:12:53: Speaker: am Anfang
00:12:54: Speaker: schon sehr überfordernd sein kann. Einfach, der Umstieg von
00:12:58: Speaker: Schule auf Uni darf man nicht unterschätzen, auch wenn dann
00:13:00: Speaker: noch ein Umzug dabei war. Ich würde sagen, ich
00:13:02: Speaker: bin eigentlich eine sehr selbstständige Person und hatte
00:13:05: Speaker: eigentlich mein Lernen immer sehr, sehr gut im
00:13:07: Speaker: Griff. Und das hat einen
00:13:08: Speaker: trotzdem am Anfang ein bisschen gestrauchelt.
00:13:10: Speaker: Da habe ich
00:13:11: Speaker: auch
00:13:11: Speaker: vorher gesagt, es ist ein Auf und Ab. An manchen Tagen läuft's,
00:13:14: Speaker: an manchen wieder nicht so und das ist, glaube ich, das,
00:13:16: Speaker: was man im ersten Semester einfach echt lernen muss und vor
00:13:19: Speaker: allem seinen eigenen Rhythmus zu finden. Ich finde, an der
00:13:22: Speaker: WU, wenn man ankommt, ist sowieso alles sehr hektisch und alles sehr
00:13:25: Speaker: schnell. Man fühlt sich sehr
00:13:27: Speaker: oft verloren. Und was ich auch
00:13:29: Speaker: sehr schade finde, dass an der
00:13:31: Speaker: WU vor alledem dieser Konkurrenzkampf, glaube
00:13:34: Speaker: ich, sehr präsent
00:13:35: Speaker: ist und dass jeder irgendwie versucht
00:13:37: Speaker: zu sagen "Ja, die STEOP
00:13:39: Speaker: ist ja so einfach und ich habe
00:13:40: Speaker: das so und so schnell gelernt und
00:13:42: Speaker: ich musste fast gar nichts
00:13:43: Speaker: dafür tun." Und ich glaube,
00:13:45: Speaker: das
00:13:45: Speaker: ist das, was viele überfordert. Weil, ich fand die STEOP
00:13:47: Speaker: jetzt nicht so einfach. Ich musste dafür auf jeden
00:13:50: Speaker: Fall lernen, dass ich die auch schaffe und dass man da
00:13:54: Speaker: wirklich seinen eigenen Rhythmus findet. Ich glaube, ich habe da
00:13:56: Speaker: wirklich ein Jahr dafür gebraucht. Nicht immer auf andere zu
00:13:58: Speaker: hören und einfach mal auf mich selbst zu hören und auch das,
00:14:01: Speaker: was ich mache, wertzuschätzen und quasi mir Zuspruch zu geben. Und
00:14:06: Speaker: ich kann alle "Erstis",
00:14:07: Speaker: die jetzt in der STEOP stecken,
00:14:09: Speaker: wirklich gut zureden, weil meine
00:14:11: Speaker: STEOP war auch nicht sehr
00:14:12: Speaker: goldig und danach ging es auf
00:14:13: Speaker: jeden Fall bergauf. Also das kann
00:14:15: Speaker: ich euch
00:14:15: Speaker: versprechen. Genau. Also lasst euch nicht
00:14:18: Speaker: unterkriegen.
00:14:18: Speaker: Bitte macht einfach euren eigenen
00:14:20: Speaker: Weg. Und es gibt auf jeden
00:14:21: Speaker: Fall auch mehr wie nur die Uni. Ja, das ist auf jeden
00:14:25: Speaker: Fall schon mal ein schöner Rat zwischendurch.
00:14:27: Speaker: Und was ist denn
00:14:29: Speaker: da
00:14:29: Speaker: deiner Meinung nach generell so der
00:14:31: Speaker: größte Fehler, vielleicht den man
00:14:33: Speaker: so am Anfang des
00:14:34: Speaker: Studiums machen kann? Sich viel zu
00:14:36: Speaker: viel hin-
00:14:37: Speaker: und herreißen zu lassen? Ich bin dafür, dass man
00:14:39: Speaker: sich am Anfang vom Studium natürlich Zeit
00:14:41: Speaker: nimmt für Partys, Veranstaltungen,
00:14:45: Speaker: Leute kennenlernen etc.. Man
00:14:47: Speaker: sollte sich
00:14:47: Speaker: aber den Terminkalender auf
00:14:48: Speaker: jeden Fall nicht zu voll
00:14:50: Speaker: bauen und nicht Sachen reinquetschen, die
00:14:53: Speaker: eigentlich keinen Platz haben.
00:14:55: Speaker: Mein Tipp ist es
00:14:56: Speaker: wirklich
00:14:56: Speaker: am Anfang viel an der Uni zu sein, um einfach auch den Campus
00:15:00: Speaker: kennenzulernen und vor allem Leute kennenzulernen, sich aber auch
00:15:03: Speaker: die Zeit nehmen zum Lernen. Und auch wenn man sich
00:15:05: Speaker: die Zeit nimmt zum Lernen, die auch
00:15:07: Speaker: wirklich fürs Lernen nutzen und
00:15:09: Speaker: dann die Freizeit aber auch
00:15:10: Speaker: wirklich für Freizeit nutzen, weil
00:15:12: Speaker: ich glaube, dass viele
00:15:13: Speaker: das Problem haben, wenn sie auch
00:15:15: Speaker: Freizeit haben, hängen sie mit
00:15:16: Speaker: dem Kopf immer noch in
00:15:17: Speaker: der Uni und das ist auf jeden
00:15:19: Speaker: Fall nicht sehr fördernd, sage ich einmal,
00:15:22: Speaker: sondern wirklich, wenn man Freizeit
00:15:23: Speaker: hat und das mit
00:15:25: Speaker: Freizeit, mit mit, mit, mit
00:15:26: Speaker: Menschen ausschmückt oder Sachen erledigt
00:15:28: Speaker: oder Sachen unternimmt, dass
00:15:30: Speaker: wirklich auch genießen und
00:15:32: Speaker: eben auch das neben Uni
00:15:34: Speaker: Leben genießen. Aber auch wenn man
00:15:35: Speaker: wirklich
00:15:36: Speaker: sagt okay, heute lerne ich fünf Stunden dafür, dass man sich
00:15:38: Speaker: auch die Zeit dafür nimmt und dann nicht alles vollpflastert. Und
00:15:41: Speaker: jetzt haben wir ja
00:15:42: Speaker: vorhin auch so über die Anmeldung
00:15:44: Speaker: und Vorbereitung gesprochen. Wie ist es
00:15:46: Speaker: denn jetzt,
00:15:46: Speaker: wenn es ums Thema Prüfungen geht? Wie hast du dich denn
00:15:50: Speaker: auf deine ersten Prüfungen vorbereitet und wie lernst du heute? Was
00:15:55: Speaker: hat sich da vielleicht
00:15:56: Speaker: auch verändert? Ja, wenn ich an meine
00:15:58: Speaker: erste WU-Prüfung denke, frage ich mich
00:16:00: Speaker: bis heute, wie ich die
00:16:00: Speaker: geschafft habe. Weil diese Vorbereitung für
00:16:03: Speaker: diese
00:16:03: Speaker: Prüfung war wirklich katastrophal.
00:16:05: Speaker: Jetzt aus meiner Sicht
00:16:06: Speaker: betrachtet.
00:16:07: Speaker: Ich wusste ja wirklich nicht,
00:16:08: Speaker: wie ich das angehe. Ich habe, glaube ich, wie
00:16:10: Speaker: gesagt, ich habe mit VWL
00:16:11: Speaker: und ZUWI angefangen und ich habe
00:16:14: Speaker: einfach mal das ganze Buch
00:16:14: Speaker: gelesen und bin dann aber
00:16:16: Speaker: relativ spät leider darauf gekommen,
00:16:18: Speaker: dass es vielleicht sinnvoll
00:16:19: Speaker: wäre, mit Musterklausuren auch
00:16:21: Speaker: zu arbeiten. Und
00:16:23: Speaker: das würde ich
00:16:23: Speaker: auf
00:16:24: Speaker: jeden Fall jedem, der in das STEOP
00:16:26: Speaker: steckt, anraten. Arbeitet mit Musterklausuren, lernt
00:16:30: Speaker: die
00:16:30: Speaker: Art und Weise
00:16:31: Speaker: kennen, wie die WU quasi die
00:16:33: Speaker: Multiple-Choice-Fragen prüft. Ich hatte davor
00:16:36: Speaker: in meinem
00:16:36: Speaker: Leben noch nie eine Multiple-Choice-Prüfung, sondern
00:16:38: Speaker: war es einfach
00:16:39: Speaker: gewohnt, meine
00:16:39: Speaker: Antwort hinzuschreiben. Und ich hatte
00:16:42: Speaker: glaube ich,
00:16:42: Speaker: damit ein großes oder eines der
00:16:45: Speaker: größten Probleme war eben diese
00:16:46: Speaker: Multiple-Choice-Fragestellungen. Und das kann man
00:16:49: Speaker: halt
00:16:49: Speaker: wirklich gut üben mit den Musterklausuren.
00:16:51: Speaker: Also das würde ich
00:16:52: Speaker: auf
00:16:52: Speaker: jeden Fall anraten und verheddert euch
00:16:54: Speaker: nicht in Kleinzeug, also fokussiert
00:16:56: Speaker: euch eher bitte auf
00:16:58: Speaker: die wichtigen Details und nicht
00:17:00: Speaker: die, also nicht die kleinen
00:17:01: Speaker: Details, wenn ihr genug Zeit
00:17:02: Speaker: habt, natürlich, dürft ihr euch
00:17:04: Speaker: die kleinen Sachen auch merken,
00:17:06: Speaker: aber am Anfang habe ich
00:17:07: Speaker: glaube ich viel zu viel Zeit
00:17:08: Speaker: verschwendet für Kleinigkeiten, die ich
00:17:11: Speaker: nicht hätte wissen
00:17:12: Speaker: müssen. Genau. Und was glaubst
00:17:14: Speaker: du
00:17:15: Speaker: jetzt
00:17:15: Speaker: so aus deiner Erfahrung heraus, wie viel
00:17:17: Speaker: Zeit sollte man so
00:17:19: Speaker: ungefähr einplanen fürs Lernen, das so
00:17:22: Speaker: sagen kann? Es ist ja
00:17:24: Speaker: so, die
00:17:25: Speaker: "Ersti-Tage" oder die Welcome Days sind ja Anfang September und die Prüfung,
00:17:29: Speaker: also die Prüfungswoche ist ja Anfang Oktober und
00:17:32: Speaker: ich glaube, es ist wichtig, die Welcome Woche wirklich dafür zu
00:17:36: Speaker: nutzen, für das sie gedacht ist, nämlich um zu networken, Menschen
00:17:39: Speaker: kennenzulernen und einfach ankommen in Wien. Also
00:17:43: Speaker: da würde ich noch
00:17:44: Speaker: nicht ans Lernen denken und eventuell dann die Woche darauf einfach mal
00:17:48: Speaker: die BIB abchecken, da mal reingehen, ein Gefühl dafür bekommen, wie
00:17:52: Speaker: viel Stoff habe ich, anfangen mal die Bücher zu schmökern.
00:17:54: Speaker: Weil ich sage mal, wirklich ganz
00:17:55: Speaker: am Anfang braucht man sowieso mal
00:17:56: Speaker: eine Woche, um einfach anzukommen.
00:17:59: Speaker: Bei mir ist es auch
00:18:00: Speaker: immer
00:18:00: Speaker: noch so, dass die ersten drei vier
00:18:02: Speaker: Lerntage eigentlich relativ nutzlos sind, weil
00:18:06: Speaker: da muss man
00:18:06: Speaker: erstmal ankommen. Und dann hätte ich
00:18:08: Speaker: gesagt, um
00:18:09: Speaker: wirklich entspannt das Ganze angehen zu können drei Wochen. Aber
00:18:13: Speaker: ich sage auch nicht den
00:18:14: Speaker: ganzen Tag lernen, sondern am Vormittag lernen, zu Mittag einen Spaziergang
00:18:17: Speaker: machen, rausgehen, vielleicht am Nachmittag noch mal
00:18:20: Speaker: zwei Stündchen und dann den Abend aber
00:18:22: Speaker: anders ausklingen lassen. Weil ich glaube, das, was mich
00:18:24: Speaker: am Anfang am meisten gestresst hat, war, dass in der Bibliothek
00:18:28: Speaker: sitzen wirklich vom Morgen bis am Abend und dann das Gefühl
00:18:30: Speaker: haben, mir platzt der Kopf. Ja. Und gibt es denn Fächer,
00:18:34: Speaker: für die du komplett unterschiedlich lernen musst?
00:18:37: Speaker: Ja, also es kommt
00:18:38: Speaker: auf jeden
00:18:39: Speaker: Fall darauf an, wie die Prüfung aufgebaut
00:18:40: Speaker: ist. Wie gesagt, die drei
00:18:42: Speaker: STEOP-Fächer sind
00:18:43: Speaker: alles Multiple-Choice-Prüfungen. Da muss
00:18:46: Speaker: man sich auf
00:18:46: Speaker: jeden
00:18:46: Speaker: Fall anders vorbereiten, wie zum Beispiel für
00:18:48: Speaker: Wirtschaftsinformatik, weil in Wirtschaftsinformatik
00:18:51: Speaker: ist einfach
00:18:52: Speaker: mit, also wo
00:18:53: Speaker: man quasi
00:18:54: Speaker: schreiben muss. Es ist nicht vorgegeben,
00:18:56: Speaker: sind keine
00:18:56: Speaker: vorgegebenen Antworten und da muss
00:18:59: Speaker: man sich anders darauf
00:19:00: Speaker: vorbereiten. Ich bin eine Person, mir
00:19:01: Speaker: fällt,
00:19:01: Speaker: mir fallen diese offenen Fragen viel
00:19:04: Speaker: einfacher, weil ich einfach mein
00:19:05: Speaker: Wissen gut zu Papier bringen
00:19:07: Speaker: kann. Wiederum fallen mir diese
00:19:09: Speaker: Multiple-Choice-Prüfungen etwas
00:19:11: Speaker: schwerer. Aber ich sage
00:19:13: Speaker: Erfahrungswerte sammeln
00:19:14: Speaker: macht
00:19:14: Speaker: auf jeden Fall sehr viel aus. Man muss mit
00:19:16: Speaker: Leuten drüber sprechen.
00:19:18: Speaker: Und ich sage da auch immer
00:19:19: Speaker: zu meinen "Erstis", die in meiner Welcome-Gruppe
00:19:21: Speaker: sind ihr dürft mich auch
00:19:22: Speaker: noch in einem Jahr,
00:19:23: Speaker: wenn ihr im Hauptstudium seid oder
00:19:25: Speaker: im CBK gerne fragen, weil
00:19:27: Speaker: wenn ihr niemand habt, der irgendwie
00:19:29: Speaker: in einem höheren Semester ist
00:19:30: Speaker: oder die Prüfung bereits
00:19:31: Speaker: geschrieben hat, kann man ja
00:19:32: Speaker: gar keine Erfahrungswerte haben.
00:19:34: Speaker: Dementsprechend kommt da immer gerne
00:19:36: Speaker: auf
00:19:36: Speaker: mich zurück und fragt
00:19:37: Speaker: mich da, weil jede Prüfung ist
00:19:39: Speaker: anders aufgebaut. Genau. Ja, und apropos
00:19:42: Speaker: Erfahrung, Wie
00:19:43: Speaker: ist
00:19:43: Speaker: so deine Erfahrung mit Selbststudium
00:19:46: Speaker: versus Anwesenheit? Jetzt gerade in,
00:19:49: Speaker: in der
00:19:50: Speaker: STEOP
00:19:50: Speaker: natürlich. Weil da ist das ja das
00:19:52: Speaker: Thema. Gibt es da Fächer, bei denen
00:19:53: Speaker: du sagen würdest, geht da auf jeden
00:19:55: Speaker: Fall hin? Und andere, wo es
00:19:56: Speaker: eher sagst,
00:19:57: Speaker: da funktioniert auch das Selbststudium ganz gut. Ich würde auf
00:20:01: Speaker: jeden Fall jedem
00:20:02: Speaker: anraten, mal die erste Vorlesung zu
00:20:04: Speaker: gehen, weil ich glaube, ich
00:20:05: Speaker: kann das pauschal gar nicht so
00:20:06: Speaker: allgemein sagen. Jeder Mensch tickt etwas
00:20:09: Speaker: anders da.
00:20:09: Speaker: Hört euch die erste Vorlesung an
00:20:11: Speaker: und dann wisst ihr relativ gut, OK, ist das etwas für mich
00:20:14: Speaker: oder ist das nichts für mich? Ich finde es am Anfang ehrlich
00:20:17: Speaker: gesagt ein bisschen mühsam, weil die STEOP-Vorlesungen ja alle im Audimax
00:20:19: Speaker: stattfinden oder halt in sehr großen Gruppen. Und es ist
00:20:23: Speaker: halt einfach wirklich
00:20:23: Speaker: ein Frontalvortrag. Ich persönlich kann damit nicht so
00:20:26: Speaker: viel anfangen und ich konnte
00:20:27: Speaker: das dann besser im Selbststudium lernen
00:20:29: Speaker: und das hat dann eigentlich
00:20:30: Speaker: auch ganz gut funktioniert. Aber
00:20:32: Speaker: eventuell ist es ja
00:20:33: Speaker: für
00:20:33: Speaker: Menschen etwas einfach zuzuhören. Ich fand
00:20:35: Speaker: zum Beispiel die
00:20:36: Speaker: EOR-Vorlesung
00:20:37: Speaker: eigentlich ganz ok, weil ich ja davor noch
00:20:39: Speaker: nie wirklich so mich mit Recht beschäftigt hatte und das einfach ein
00:20:43: Speaker: guter Einstieg war. Und weil da auch die ein
00:20:45: Speaker: oder andere gute Erklärung dabei war. Und was ist so dein persönlicher
00:20:49: Speaker: Tipp zu Sommer- oder Winteruni? Wir haben da auch eine Frage
00:20:54: Speaker: bekommen, ob Sommer- oder Winteruni ja,
00:20:56: Speaker: weil das ja auch
00:20:57: Speaker: Beschleunigungsprogramm genannt wird. Ob das jetzt
00:21:00: Speaker: wirklich so
00:21:00: Speaker: beschleunigend
00:21:01: Speaker: ist oder ob es eigentlich damit dann eher darum geht,
00:21:03: Speaker: das Studium in Regelstudienzeit zu absolvieren. Ja, es kommt
00:21:08: Speaker: drauf an, wie
00:21:09: Speaker: stressig man es unterm normalen Semester
00:21:11: Speaker: hat. Natürlich, wenn man im
00:21:12: Speaker: normalen Semester
00:21:13: Speaker: dreißig ECTS schafft, ist die
00:21:16: Speaker: Winter- und die Sommeruni
00:21:17: Speaker: im Beschleunigungsprogramm. Ich persönlich nehme
00:21:20: Speaker: mir gerne
00:21:20: Speaker: etwas
00:21:20: Speaker: den Druck raus unter dem
00:21:21: Speaker: Semester, weil ich auch währenddessen noch
00:21:23: Speaker: fünfzehn Stunden arbeite. Schon
00:21:26: Speaker: seit Studienbeginn quasi
00:21:27: Speaker: bin ich
00:21:27: Speaker: am Arbeiten und dementsprechend habe ich mir einfach unter
00:21:30: Speaker: dem Semester etwas den Druck rausgenommen. Habe vielleicht nur,
00:21:32: Speaker: keine Ahnung, es
00:21:33: Speaker: waren meistens eh so um die siebenundzwanzig, achtundzwanzig ECTS gemacht
00:21:37: Speaker: und dann halt in der Sommer- und
00:21:38: Speaker: Winteruni noch einen Kurs, um diese dreißig einfach zu füllen. Aber
00:21:41: Speaker: wenn man natürlich sagt ok,
00:21:42: Speaker: ich will das Studium schneller schaffen, kann man auch dreißig ECTS
00:21:45: Speaker: oder auch mehr unterm Semester machen und dann noch on
00:21:48: Speaker: top in der Sommeruni Kurse. Ich persönlich habe auch immer nur
00:21:52: Speaker: einen Kurs in der Sommeruni und in der Winteruni gemacht. Man
00:21:54: Speaker: kann aber natürlich auch mehr
00:21:55: Speaker: machen. Ok, und noch mal zum Thema
00:21:58: Speaker: Studienorganisation und auch Freizeit und Arbeiten,
00:22:02: Speaker: wie kann man
00:22:03: Speaker: das denn am besten kombinieren
00:22:05: Speaker: bzw. was würdest du sagen,
00:22:07: Speaker: wie viel
00:22:08: Speaker: kann man wirklich nebenbei arbeiten? Auch
00:22:09: Speaker: mit Praktikum und so?
00:22:10: Speaker: Wie
00:22:11: Speaker: lässt sich das am besten
00:22:12: Speaker: vereinbaren? Genau. Also ich habe schon seit
00:22:15: Speaker: Beginn
00:22:15: Speaker: meines Studiums hier gearbeitet in Wien.
00:22:17: Speaker: Am Anfang war ich
00:22:18: Speaker: da in
00:22:18: Speaker: einer Rechtsanwaltskanzlei, das waren elf Stunden pro Woche und ich
00:22:21: Speaker: finde, das war für das erste Jahr auf jeden Fall genug. Weil
00:22:26: Speaker: das erste Jahr ist vor
00:22:27: Speaker: allem wichtig, einfach anzukommen und auch andere Sachen zu
00:22:30: Speaker: machen in Wien. Und nicht nur das Studium. Also
00:22:32: Speaker: nicht nur studieren und arbeiten.
00:22:34: Speaker: Darum würde ich da elf Stunden
00:22:35: Speaker: empfehlen und jetzt nicht wirklich mehr.
00:22:38: Speaker: Außer man möchte halt.
00:22:39: Speaker: Und jetzt
00:22:40: Speaker: im zweiten Jahr habe
00:22:41: Speaker: ich ungefähr fünfzehn bis sechzehn Stunden
00:22:44: Speaker: gearbeitet pro Woche. Das
00:22:45: Speaker: war auf jeden Fall
00:22:45: Speaker: ein
00:22:45: Speaker: bisschen mehr. Und das hat aber auch gereicht,
00:22:48: Speaker: weil ich finde, gerade nach so
00:22:49: Speaker: einem Arbeitstag ist man dann doch
00:22:51: Speaker: eher erschöpft und lernt dann
00:22:53: Speaker: nicht mehr so viel am
00:22:54: Speaker: gleichen Tag. Ich finde es aber
00:22:56: Speaker: sehr, sehr
00:22:57: Speaker: wichtig, während dem Studium auch Arbeitserfahrung zu sammeln, weil das
00:22:59: Speaker: einfach für die Zukunft einfach einen sehr wichtigen
00:23:02: Speaker: Faktor spielt. Und das macht ja auch Spaß,
00:23:05: Speaker: einfach mal das gelernte Hands-on quasi anzuwenden. Aber man sollte
00:23:09: Speaker: sich da auch
00:23:10: Speaker: nicht stressen. Also wenn man jetzt keine Arbeit
00:23:12: Speaker: neben der Uni hat, ist das auch in Ordnung, weil es gibt ja
00:23:14: Speaker: immer noch die Möglichkeit im Sommer Praktikas zu absolvieren. Und da
00:23:18: Speaker: muss man sich aber
00:23:18: Speaker: auf jeden Fall früh genug drum kümmern.
00:23:20: Speaker: Also das hätte ich gerne
00:23:22: Speaker: in
00:23:22: Speaker: meinem allerersten Jahr vielleicht gewusst, dass
00:23:23: Speaker: man sich, wenn
00:23:24: Speaker: man Praktikum machen will,
00:23:26: Speaker: im Sommer nach seinem ersten
00:23:28: Speaker: Semester früh genug drum kümmern
00:23:30: Speaker: sollte. Die Bewerbungen sind leider
00:23:33: Speaker: auch oft
00:23:33: Speaker: sehr frustrierend, weil man echt
00:23:35: Speaker: viele Bewerbungen rausschickt und immer
00:23:37: Speaker: mehr Absagen bekommt
00:23:38: Speaker: wie Zusagen, weil einfach
00:23:39: Speaker: der Arbeitsmarkt und vor allem
00:23:41: Speaker: wenn es um die
00:23:41: Speaker: Praktikas geht sehr kompetitiv ist. Und so
00:23:44: Speaker: als Erstsemestriger ist es
00:23:45: Speaker: da
00:23:45: Speaker: einfach noch schwerer etwas zu bekommen. Aber man sollte sich
00:23:48: Speaker: da auf jeden
00:23:49: Speaker: Fall nicht unterkriegen lassen. Und wenn
00:23:51: Speaker: man da auf jeden
00:23:51: Speaker: Fall
00:23:52: Speaker: dran bleibt, findet man auf jeden Fall auch etwas. Genau. Aber ansonsten
00:23:55: Speaker: würde ich es sehr
00:23:55: Speaker: weiterempfehlen,
00:23:56: Speaker: auch neben dem Studium etwas zu tun. Genau. Okay, jetzt
00:24:00: Speaker: haben wir da sehr
00:24:01: Speaker: viel
00:24:01: Speaker: über die organisatorische Seite gesprochen. Ein
00:24:04: Speaker: bisschen zur Auflockerung machen
00:24:06: Speaker: wir jetzt
00:24:06: Speaker: einen kleinen Expectation-versus-Reality-Check , weil gerade am Anfang des Studiums
00:24:11: Speaker: gibt es ja auch ganz viele
00:24:12: Speaker: Vorstellungen darüber, wie das Studium an der Uni eigentlich wirklich
00:24:15: Speaker: sein wird. Deswegen sage ich jetzt mal eine Expectation
00:24:19: Speaker: und du machst dann einen kurzen Reality Check. Okay, auf der
00:24:23: Speaker: Uni findet man sofort
00:24:24: Speaker: eine feste Freundesgruppe. Ich sage ja,
00:24:27: Speaker: das ist Reality.
00:24:29: Speaker: Weil
00:24:29: Speaker: am Anfang des Studiums ist jeder
00:24:31: Speaker: bereit, neue Menschen kennenzulernen, ist jeder
00:24:34: Speaker: sehr offen. Und ich
00:24:35: Speaker: glaube, wenn man sich
00:24:36: Speaker: ein
00:24:36: Speaker: bisschen Mühe gibt und auch ein
00:24:37: Speaker: bisschen aus seiner Comfort Zone rausgeht
00:24:40: Speaker: und wirklich den Menschen proaktiv
00:24:41: Speaker: anspricht, findet man da auf
00:24:43: Speaker: jeden Fall eine
00:24:43: Speaker: gute Freundesgruppe, die zu einem passt.
00:24:46: Speaker: Das finde ich sehr angenehm
00:24:47: Speaker: an der
00:24:47: Speaker: Uni, weil man da wirklich Freunde
00:24:48: Speaker: findet, die zu einem passen und
00:24:50: Speaker: nicht wie in einer Klasse.
00:24:51: Speaker: Dann nimmt man halt die, die
00:24:53: Speaker: in
00:24:53: Speaker: einer Klasse sind. Und an der Uni kann man sich
00:24:55: Speaker: wirklich die Gruppe aussuchen, mit der man
00:24:57: Speaker: wirklich auch Zeit verbringen
00:24:57: Speaker: möchte. Alle anderen wissen bereits genau,
00:25:00: Speaker: wie das
00:25:00: Speaker: Studium funktioniert. Das ist
00:25:03: Speaker: auf jeden Fall keine
00:25:04: Speaker: Realität.
00:25:05: Speaker: Es geht neunzig Prozent glaube ich an
00:25:08: Speaker: der Uni genau gleich und
00:25:09: Speaker: jeder fühlt sich so leicht verloren. Es
00:25:11: Speaker: gibt nur nicht jeder zu.
00:25:13: Speaker: Und
00:25:13: Speaker: es gibt natürlich ein paar Überflieger,
00:25:15: Speaker: aber ich finde, an denen darf
00:25:16: Speaker: man sich einfach nicht messen.
00:25:17: Speaker: Und wie vorher schon angesprochen
00:25:20: Speaker: ich finde,
00:25:21: Speaker: an der Uni wird einfach generell sehr viel Druck
00:25:23: Speaker: und Stress aufgebaut. Es wird sehr oft darüber geredet. Ja,
00:25:26: Speaker: wer hat die besseren Noten, wer
00:25:27: Speaker: hat das bessere Praktikum, wer macht noch mehr und noch on
00:25:32: Speaker: top auf der Uni alles. Und ich finde, man muss sich da
00:25:35: Speaker: echt auf sich selber konzentrieren, weil schlussendlich kämpft doch jeder für
00:25:38: Speaker: sich alleine und jeder hat so
00:25:39: Speaker: seinen eigenen Weg. Und nur weil für eine Person irgendwie
00:25:42: Speaker: das Praktikum der richtige Weg zum Ziel ist, bedeutet das
00:25:46: Speaker: nicht, dass es mein richtiger Weg zum Ziel ist. Man muss
00:25:49: Speaker: die STEOP so schnell wie
00:25:50: Speaker: möglich abschließen. Auf gar keinen Fall. Also natürlich würde
00:25:54: Speaker: ich mich darum kümmern,
00:25:54: Speaker: dass die STEOP so schnell
00:25:55: Speaker: wie bei einem hinter einem liegt,
00:25:57: Speaker: weil das spaßige Teil finde
00:25:59: Speaker: ich persönlich kommt erst danach.
00:26:00: Speaker: Die STEOP war natürlich schon
00:26:02: Speaker: ein bisschen
00:26:02: Speaker: eine Probe, aber ich habe auch Menschen in meinem Freundeskreis,
00:26:06: Speaker: die die STEOP erst im Jänner abgeschlossen haben und ich
00:26:09: Speaker: hatte sie damals quasi im November, also nach der ersten
00:26:12: Speaker: Semester, Hälfte fertig. Und ich bin jetzt gleich auf dem
00:26:14: Speaker: Studium wie die anderen. Also da muss man sich auf gar
00:26:17: Speaker: keinen Fall stressen. Wie gesagt, jeder geht seinen eigenen Weg
00:26:20: Speaker: und das wird. Und noch ein netter Realitycheck. Neben der
00:26:25: Speaker: Uni bleibt kaum Freizeit. Das
00:26:28: Speaker: ist auf jeden Fall auch keine
00:26:29: Speaker: Realität. Es kommt natürlich darauf an, wie man
00:26:31: Speaker: sich das Studium plant. Und ich kenne auf jeden Fall auch
00:26:34: Speaker: Menschen, die von morgens bis abends lernen. Ich bin jetzt nicht
00:26:38: Speaker: diese Person, sondern
00:26:39: Speaker: ich nehme mir auch meine freie Zeit. Ich glaube, das
00:26:41: Speaker: ist ganz, ganz wichtig,
00:26:42: Speaker: was man lernen muss. Man muss sich Freizeit auch planen und
00:26:47: Speaker: besonders, wenn einem Sachen wichtig
00:26:49: Speaker: sind wie mir zum Beispiel
00:26:50: Speaker: der Sport, dass man sich da
00:26:52: Speaker: wirklich die Zeit rausnimmt und
00:26:53: Speaker: das auch wirklich blockt. Weil
00:26:55: Speaker: natürlich ist die Uni wichtig
00:26:57: Speaker: und
00:26:57: Speaker: natürlich das Lernen auch wichtig.
00:26:58: Speaker: Aber wenn man das immer
00:26:59: Speaker: über allem
00:27:00: Speaker: anderen stellt, wird man glaube ich
00:27:02: Speaker: auch nicht glücklich im Leben.
00:27:04: Speaker: Jetzt haben wir ja auch
00:27:05: Speaker: mehrmals schon
00:27:06: Speaker: darüber gesprochen, dass es total wichtig ist, Leute an der
00:27:11: Speaker: Uni zu finden, mit denen man sich gut versteht und mit denen man
00:27:14: Speaker: auch gemeinsam lernen kann und die Pausen verbringen kann. Und das
00:27:17: Speaker: ist einfach auch eine große
00:27:18: Speaker: Rolle spielt, um sich wohl im Studium zu fühlen und um so
00:27:21: Speaker: gut durch diese verschiedenen Phasen das vorhin auch schon auf und
00:27:24: Speaker: ab gesagt zu kommen. Du erinnerst dich sicherlich noch daran, wie
00:27:28: Speaker: es dir da vor
00:27:29: Speaker: deinem eigenen Studienstart ging, wie hast du
00:27:32: Speaker: dich denn damals
00:27:33: Speaker: vor dem Studienbeginn gefühlt. Und wie
00:27:35: Speaker: hast du denn eigentlich
00:27:36: Speaker: deine
00:27:36: Speaker: ersten Kontakte geknüpft? Also als ich damals auf Wien gekommen
00:27:40: Speaker: bin, war ich ganz alleine. Ich
00:27:41: Speaker: komme ursprünglich aus Vorarlberg und
00:27:44: Speaker: all
00:27:44: Speaker: meine Freunde sind auch
00:27:45: Speaker: in Vorarlberg geblieben. Und ich
00:27:46: Speaker: bin da alleine mit
00:27:47: Speaker: meinen
00:27:48: Speaker: sieben Sachen nach Wien gezogen. Und
00:27:50: Speaker: natürlich hatte ich auch etwas
00:27:52: Speaker: Angst
00:27:52: Speaker: davor, irgendwie nicht so eine
00:27:54: Speaker: Gruppe zu finden, weil
00:27:55: Speaker: man ja doch irgendwie ganz alleine
00:27:56: Speaker: ist. Aber ich würde da wirklich.
00:27:58: Speaker: Mein Tipp
00:27:59: Speaker: ist es wirklich, sich mit
00:28:00: Speaker: mehreren Menschen zu treffen. Also ich
00:28:02: Speaker: habe schnell mal irgendwelche
00:28:03: Speaker: Mädchen
00:28:03: Speaker: gefragt "Hey, wollen wir mal einfach einen Kaffee
00:28:05: Speaker: trinken gehen ins Lia?" Und ich finde, wenn man so
00:28:07: Speaker: eine Stunde oder zwei mal mit einer Person quatscht, merkt man relativ schnell,
00:28:11: Speaker: ok, ist das etwas für mich oder nicht? Ich habe
00:28:14: Speaker: ganz viele Menschen in meiner
00:28:15: Speaker: ersten Woche kennengelernt, mit denen ich jetzt keinen Kontakt
00:28:17: Speaker: habe und die ein oder anderen sind natürlich auch
00:28:19: Speaker: hängengeblieben. Aber einfach wirklich Sachen ausmachen, darum meinte
00:28:23: Speaker: ich auch, am Anfang
00:28:23: Speaker: ist es wichtig, am
00:28:24: Speaker: Campus zu sein, Menschen proaktiv anschreiben.
00:28:27: Speaker: Man darf auch nicht immer
00:28:28: Speaker: darauf warten,
00:28:28: Speaker: dass etwas von einem Gegenüber kommt.
00:28:31: Speaker: Man muss eventuell auch mal
00:28:32: Speaker: selber den
00:28:32: Speaker: ersten Schritt machen. Und ich
00:28:34: Speaker: sage auch, während meinem WU-Studium
00:28:36: Speaker: sind
00:28:36: Speaker: immer mehr Leute dazu gekommen. Also, ich habe natürlich
00:28:40: Speaker: immer noch die OG-Gruppe
00:28:41: Speaker: vom Anfang, aber auch durch mehrere Spezialisierungskurse oder auch eben
00:28:46: Speaker: durch das Welcome Tutorenprogramm habe ich total
00:28:49: Speaker: tolle Menschen kennengelernt, die ich bis jetzt in
00:28:51: Speaker: meinem Studium habe und sehr, sehr dankbar dafür bin.
00:28:53: Speaker: Also es kommt alles mit der Zeit. Also
00:28:56: Speaker: willst du dann auch empfehlen, quasi neben
00:28:58: Speaker: dem Studium dich auch in
00:28:59: Speaker: anderen Programmen auch zu
00:29:01: Speaker: engagieren, um nicht nur quasi
00:29:03: Speaker: Mitstudierende so kennenzulernen, sondern
00:29:05: Speaker: auch eben durch gemeinsames
00:29:06: Speaker: Engagement. Ich
00:29:08: Speaker: würde es sogar
00:29:08: Speaker: empfehlen, weil ich
00:29:09: Speaker: finde,
00:29:09: Speaker: das Studium besteht nicht nur
00:29:11: Speaker: aus den Kursen. Die WU
00:29:13: Speaker: hat total tolle Angebote, wie
00:29:14: Speaker: man
00:29:14: Speaker: sich sonst engagieren kann. Und für
00:29:17: Speaker: mich persönlich ist es einfach
00:29:18: Speaker: wichtig,
00:29:18: Speaker: weil ich gerne einfach abseits der
00:29:19: Speaker: Uni auch Sachen mache. Und
00:29:22: Speaker: ich war wie gesagt schon
00:29:23: Speaker: Welcome Tutorin,
00:29:24: Speaker: jetzt schon das zweite Mal und
00:29:26: Speaker: ich fand das immer eine
00:29:27: Speaker: total tolle Erfahrung, weil man da
00:29:29: Speaker: auch "Erstis" kennenlernt. Ich
00:29:31: Speaker: bin mit vielen meiner "Erstis"
00:29:32: Speaker: von letztem
00:29:32: Speaker: Jahr immer noch in Kontakt. Oder auch eben andere Welcome
00:29:36: Speaker: Tutorinnen und Tutoren.
00:29:37: Speaker: Und auch diese freien Wahlfächer, die die WU
00:29:41: Speaker: bietet, mache ich auch
00:29:42: Speaker: einfach total gerne. Und da
00:29:44: Speaker: lernt man auch immer Menschen
00:29:45: Speaker: kennen.
00:29:45: Speaker: Wie zum Beispiel war ich jetzt in einem
00:29:47: Speaker: Kurs, der heißt "Preparing for the
00:29:49: Speaker: Salzburg Summit". Das waren so
00:29:51: Speaker: zwölf Studierenden und wir
00:29:52: Speaker: sind
00:29:52: Speaker: da sogar mit der Uni
00:29:54: Speaker: nach Salzburg gefahren und konnten an einem
00:29:55: Speaker: tollen Kongress teilnehmen. Und da
00:29:57: Speaker: habe ich auch total tolle
00:29:58: Speaker: und
00:29:58: Speaker: inspirierende Menschen kennengelernt. Genau, und dafür bin
00:30:01: Speaker: ich sehr dankbar.
00:30:02: Speaker: Und
00:30:02: Speaker: das hat man halt auch nur, wenn
00:30:03: Speaker: man bei so Sachen teilnimmt. Ja, das
00:30:06: Speaker: klingt sehr cool. Kannst du
00:30:07: Speaker: noch
00:30:07: Speaker: andere Programme empfehlen, die du
00:30:09: Speaker: entweder selber gemacht hast oder vielleicht auch von anderen
00:30:11: Speaker: Leuten erfahren hast, dass das sehr cool ist
00:30:15: Speaker: neben dem Studium? Es gibt auf jeden Fall, glaube ich, für
00:30:17: Speaker: die Erstsemestrigen diese Impact Community. Ich glaube, die ist ganz
00:30:21: Speaker: toll, wenn man
00:30:22: Speaker: auf jeden Fall einen Mehrwert schaffen will. Man arbeitet da wirklich hands-on
00:30:26: Speaker: mit Professoren an
00:30:27: Speaker: Projekten, die wirklich was
00:30:29: Speaker: umsetzen. Meine Freundinnen haben
00:30:31: Speaker: das zum Beispiel absolviert
00:30:32: Speaker: und
00:30:33: Speaker: wir haben für eine Caritasküche,
00:30:35: Speaker: glaube ich, Lebensmittel gesammelt
00:30:37: Speaker: und dann einmal für
00:30:38: Speaker: bedürftige Menschen eben
00:30:39: Speaker: einmal gekocht. Und das eben
00:30:42: Speaker: alles in dieser Gruppe.
00:30:44: Speaker: Und
00:30:44: Speaker: das fand ich eigentlich ganz interessant. Es
00:30:46: Speaker: gibt natürlich auch mehrere Students Clubs, bei
00:30:48: Speaker: denen man sich beteiligen kann. Da gibt es glaube ich,
00:30:51: Speaker: für jeden etwas.
00:30:52: Speaker: Also wirklich über Finance, über Corporate, über Beratungsunternehmen,
00:30:56: Speaker: aber auch Gruppen, zum Beispiel
00:30:57: Speaker: nur für
00:30:57: Speaker: Frauen. Und bei
00:30:59: Speaker: einer bin ich auch dabei,
00:31:00: Speaker: also
00:31:00: Speaker: einfach nur als Mitglied, weil da
00:31:02: Speaker: gibt es ganz tolle Möglichkeiten
00:31:04: Speaker: an Unternehmensworkshops teilzunehmen durch diese Studierendengruppen.
00:31:09: Speaker: Die veranstalten quasi
00:31:11: Speaker: Workshops
00:31:11: Speaker: mit Unternehmen, zu
00:31:13: Speaker: denen
00:31:13: Speaker: man dann gehen kann. Und da habe ich auch
00:31:15: Speaker: schon mehrere gemacht
00:31:16: Speaker: und wurde zum Beispiel zum Bowlen
00:31:17: Speaker: eingeladen, von einer Unternehmensberatung oder
00:31:19: Speaker: auch zu einem Sushi
00:31:20: Speaker: Workshop. Und da
00:31:21: Speaker: lernt man auch total tolle
00:31:23: Speaker: Menschen
00:31:23: Speaker: kennen. Das bringt einen vielleicht nicht wirklich was fürs
00:31:25: Speaker: Studium, aber man lernt einfach Leute kennen und auch
00:31:28: Speaker: die Unternehmen. Und sowas fand ich immer ganz spannend. Genau
00:31:31: Speaker: neben diesen ganzen Student Clubs oder auch
00:31:33: Speaker: diesen freien ECTS-Wahlfächer gibt es natürlich die Möglichkeit ins
00:31:37: Speaker: Ausland zu gehen. Ich persönlich gehe ja auch
00:31:40: Speaker: jetzt im Jänner
00:31:41: Speaker: nach Paris für ein ganzes Semester. Und es gibt aber auch
00:31:44: Speaker: diese Short Programs,
00:31:45: Speaker: die nicht so lang gehen und
00:31:47: Speaker: auch ganz tolle Austauschmöglichkeiten bieten.
00:31:50: Speaker: Und ich glaube, dass das auf
00:31:52: Speaker: jeden Fall
00:31:52: Speaker: auch wichtig ist für die Zukunft, einfach auch, sich international zu vernetzwerken
00:31:56: Speaker: und da nie Wurzeln zu schlagen. Ja, ja,
00:32:00: Speaker: schön gesagt. Danke schön für diesen
00:32:03: Speaker: kleinen Deep Dive in
00:32:05: Speaker: diese Richtung. Jetzt habe ich noch eine kleine Rubrik zwischendurch,
00:32:11: Speaker: weil wir jetzt verschiedene Themen angeschnitten
00:32:13: Speaker: haben. Und oft war
00:32:14: Speaker: auch deine Aussage
00:32:15: Speaker: so, dass
00:32:16: Speaker: man das vieles mit der Zeit
00:32:17: Speaker: kommt, dass man sich keinen Stress machen
00:32:19: Speaker: soll und deswegen da noch mal
00:32:21: Speaker: ein paar Checks für bestimmte
00:32:23: Speaker: Situationen. Keine Panik oder soll ich doch
00:32:27: Speaker: handeln? Ich
00:32:28: Speaker: kenne am ersten Tag noch niemanden. Keine
00:32:30: Speaker: Panik, ich glaube, es kennen sehr viele
00:32:32: Speaker: Menschen am ersten Tag noch niemand. Ich habe eine Prüfung
00:32:35: Speaker: nicht bestanden. Auch keine
00:32:37: Speaker: Panik. Ich habe auch schon mal
00:32:38: Speaker: Prüfungen nicht bestanden
00:32:39: Speaker: und man macht sie dann einfach nochmal und dann
00:32:41: Speaker: werden sie eventuell auch besser. Andere haben schon viel mehr
00:32:44: Speaker: ECTS als ich.
00:32:46: Speaker: Keine Panik, weil du weißt nie was im
00:32:48: Speaker: Kopf von deinem Gegenüber abgeht. Vielleicht
00:32:50: Speaker: sitzt die Person ja vom Morgen
00:32:51: Speaker: bis
00:32:51: Speaker: zum Abend am Lernen und
00:32:53: Speaker: du arbeitest halt noch nebenbei. Ich
00:32:55: Speaker: verstehe das Anmeldesystem nicht. Da
00:32:58: Speaker: sollte man
00:32:58: Speaker: eventuell handeln. Man kann da
00:33:00: Speaker: wunderbar im Study Service Center
00:33:02: Speaker: nachfragen. Die erklären das einem richtig gut. Oder eben
00:33:05: Speaker: beim Welcome Tutor nachfragen oder bei
00:33:07: Speaker: der Welcome Tutorin. Wie gesagt,
00:33:09: Speaker: ich bin auch immer offen
00:33:10: Speaker: für
00:33:10: Speaker: Anfragen von meinen "Erstis" und erkläre ihnen das dann gerne noch
00:33:12: Speaker: einmal. In der WhatsApp-Gruppe schreiben alle, dass die Prüfung
00:33:16: Speaker: unmöglich ist. Auch keine
00:33:18: Speaker: Panik. Es gibt natürlich die
00:33:20: Speaker: eine
00:33:20: Speaker: oder andere schwerere
00:33:21: Speaker: Prüfung an der WU. Aber ich
00:33:24: Speaker: finde, man sollte sich da
00:33:25: Speaker: einfach
00:33:26: Speaker: immer selber ein Bild machen und
00:33:27: Speaker: danach kann man ja darüber urteilen.
00:33:30: Speaker: Mein Semesterplan geht nicht so auf,
00:33:31: Speaker: wie ich
00:33:31: Speaker: mir das gedacht habe. Da
00:33:34: Speaker: muss ich sogar sagen keine Panik
00:33:36: Speaker: und
00:33:37: Speaker: auch handeln. Wenn man unzufrieden ist mit seiner Semesterplanung oder
00:33:42: Speaker: merkt ok, der Plan geht nicht ganz auf,
00:33:43: Speaker: kann man sich auf jeden Fall Alternativen suchen, um eventuell seinen Semesterplan
00:33:47: Speaker: noch etwas auszuschmücken. Und zum Abschluss was würdest
00:33:50: Speaker: du da sagen,
00:33:50: Speaker: welche Dinge sollte man vielleicht generell
00:33:52: Speaker: einfach am Anfang wirklich sehr
00:33:54: Speaker: ernst nehmen? Und bei
00:33:55: Speaker: welchen sollte man einfach wirklich
00:33:57: Speaker: mal
00:33:57: Speaker: durchatmen? Sehr ernst finden sollte man eben die Kursanmeldungen
00:34:01: Speaker: und sobald man nämlich in einem Kurs mal drinnen
00:34:04: Speaker: ist, ist es nicht mehr so schlimm. Und auch die Prüfungsanmeldung. Ich
00:34:08: Speaker: hatte schon den
00:34:09: Speaker: einen oder anderen Fall
00:34:10: Speaker: in meiner "Ersti"-Gruppe, die sich vergessen
00:34:12: Speaker: haben für die Prüfungen
00:34:13: Speaker: anzumelden. Dann hatten
00:34:14: Speaker: die zwar alle schon
00:34:15: Speaker: gelernt für
00:34:15: Speaker: die STEOP-Prüfung, konnten die dann aber
00:34:17: Speaker: nicht absolvieren. Also anmelden!
00:34:20: Speaker: Ok. Genau jetzt hast du
00:34:21: Speaker: auch
00:34:21: Speaker: noch mal
00:34:21: Speaker: die Semesterplanung angesprochen und die STEOP. Die STEOP ist ja
00:34:26: Speaker: relativ schnell vorbei. Wie
00:34:29: Speaker: planst du denn die Fächer nach der
00:34:30: Speaker: STEOP? Wie viele LVs sind da, also Lehrveranstaltungen sind
00:34:33: Speaker: da realistisch. Und wie stellst du
00:34:35: Speaker: dir da deinen
00:34:35: Speaker: Semesterplan?
00:34:37: Speaker: Genau. Also nach der STEOP kommt ja das
00:34:39: Speaker: CBK.
00:34:40: Speaker: Das besteht auf jeden Fall aus mehreren Teilbereichen
00:34:43: Speaker: und auch Fächern. Und ich habe
00:34:45: Speaker: damals ehrlich gesagt ein
00:34:47: Speaker: bisschen
00:34:47: Speaker: ein Problem damit, weil ich war aus der STEOP raus
00:34:49: Speaker: und war dann so ... und was jetzt? Wer sagt mir, wie ich
00:34:52: Speaker: was, wie planen
00:34:53: Speaker: soll? Und ich würde da auf jeden Fall anraten,
00:34:56: Speaker: schwerere Prüfungen oder schwerere LVs mit etwas
00:35:00: Speaker: wenig schwereren LVs
00:35:02: Speaker: zu kombinieren. Ich habe damals
00:35:04: Speaker: direkt nach meiner STEOP
00:35:05: Speaker: Mathe
00:35:06: Speaker: gemacht. Ich würde das weiterempfehlen oder auch nicht weiterempfehlen,
00:35:10: Speaker: weil das ja doch
00:35:11: Speaker: ein sehr großen Brocken
00:35:12: Speaker: ist, auf dem man sich auf jeden
00:35:14: Speaker: Fall gut vorbereiten muss. Also ich
00:35:16: Speaker: kann natürlich auch nicht für
00:35:17: Speaker: jeden
00:35:17: Speaker: sprechen. Für manche ist Mathe super einfach, aber ich
00:35:19: Speaker: glaube, die Mehrheit hat da etwas Probleme. Dementsprechend würde ich
00:35:23: Speaker: den Einstieg in die STEOP
00:35:24: Speaker: vielleicht einfacher gestalten. Und
00:35:28: Speaker: was auch noch zu bedenken
00:35:29: Speaker: ist, es
00:35:29: Speaker: gibt zum Beispiel Fächer wie Jahresabschluss und Unternehmensberichte, die gehen über ein
00:35:33: Speaker: ganzes Semester. Also es ist total
00:35:35: Speaker: wichtig, sich dann Anfang
00:35:37: Speaker: zweites Semester auf jeden Fall gleich
00:35:40: Speaker: für Jahresabschluss und Unternehmensberichte anzumelden,
00:35:43: Speaker: weil das geht dann
00:35:44: Speaker: über das
00:35:45: Speaker: ganze Semester
00:35:45: Speaker: und erst nach Abschluss dieser LV
00:35:48: Speaker: kann man sich dann eben
00:35:50: Speaker: für die Spezialisierungen bewerben. Also
00:35:52: Speaker: das würde ich persönlich als
00:35:54: Speaker: die wichtigste
00:35:54: Speaker: Anmeldung sehen. So Sachen wie
00:35:57: Speaker: Global Business oder Grundlagen
00:35:59: Speaker: der
00:35:59: Speaker: Wirtschaftsinformatik, funktionsübergreifende Betriebswirtschaftslehre, Mikro-, Makroökonomie oder auch Zukunftsfähiges
00:36:08: Speaker: Wirtschaften würde
00:36:08: Speaker: ich eher als etwas einfachere
00:36:10: Speaker: Fächer einstufen. Die gehen auch immer nur
00:36:13: Speaker: über ein halbes
00:36:14: Speaker: Semester. Somit kann man die dann immer gut kombinieren.
00:36:17: Speaker: Ich hatte in meinem zweiten Semester zum Beispiel
00:36:19: Speaker: über das ganze Semester eben
00:36:21: Speaker: Jahresabschluss und Unternehmensberichte und habe
00:36:24: Speaker: dann noch jeweils
00:36:25: Speaker: pro Halbsemester
00:36:26: Speaker: zwei weitere Kurse
00:36:27: Speaker: gemacht und habe somit
00:36:28: Speaker: drei Prüfungen geschrieben. Ich
00:36:30: Speaker: war damit persönlich. fein. Es
00:36:32: Speaker: gibt natürlich
00:36:32: Speaker: auch Menschen, die machen
00:36:33: Speaker: mehr.
00:36:34: Speaker: Aber ich finde zum Beispiel auch Mikro-, Makroökonomie
00:36:37: Speaker: kann man gut kombinieren. Die bauen
00:36:39: Speaker: auch etwas aufeinander auf.
00:36:41: Speaker: So Fächer
00:36:41: Speaker: wie zum Beispiel Statistik, Mathematik und
00:36:44: Speaker: auch Wirtschaftsprivatrecht, fand ich persönlich
00:36:46: Speaker: anspruchsvoller und musste da
00:36:47: Speaker: auch ein bisschen
00:36:48: Speaker: mehr Zeit investieren.
00:36:49: Speaker: Aber ich sage, das ist auch
00:36:51: Speaker: machbar. Und
00:36:52: Speaker: zum Beispiel das Fach. Standard Wissenschaftliches Arbeiten,
00:36:55: Speaker: das muss man nicht sofort
00:36:56: Speaker: machen, weil
00:36:57: Speaker: das ja eigentlich auf die
00:36:59: Speaker: Bachelorarbeit hinzielt. Und ich habe
00:37:02: Speaker: das jetzt auch
00:37:02: Speaker: erst in
00:37:03: Speaker: meinem vierten Semester gemacht, weil ich wusste, ok, ich lasse mir
00:37:06: Speaker: das noch offen. Das ist ein gutes Fach, einfach noch so
00:37:08: Speaker: zwischendrin zu machen. Und was auch ein Tipp von mir ist,
00:37:12: Speaker: nicht gleich das ganze CBK abzuarbeiten, obwohl das ja eigentlich für den, also im
00:37:17: Speaker: Studienplan so vorgesehen ist. Aber man hat dann in
00:37:20: Speaker: dem normalen, also im
00:37:21: Speaker: Hauptstudium und auch mit den Spezialisierungen immer gern mal noch
00:37:26: Speaker: ein CBK-Fach, das man so reinstecken kann, weil
00:37:30: Speaker: ab dem Zeitpunkt, wo man Spezialisierungen hat, die Prüfungswochen nicht mehr
00:37:34: Speaker: so regelmäßig sind wie davor. Bei
00:37:36: Speaker: den Spezialisierungen schreibt man oft Prüfungen irgendwann anders
00:37:39: Speaker: unter dem Semester
00:37:40: Speaker: oder hat einfach oft
00:37:41: Speaker: Abgaben. Und da fand
00:37:43: Speaker: ich es zum Beispiel total
00:37:44: Speaker: angenehm,
00:37:45: Speaker: nochmal einen Wirtschaftsprivatrecht zu haben und zu
00:37:47: Speaker: wissen ok, ich habe
00:37:48: Speaker: jetzt in dieser
00:37:48: Speaker: Prüfungswoche einfach diese Prüfung und davor hatte
00:37:51: Speaker: ich halt Spezialisierungsprüfungen. Aber
00:37:53: Speaker: es ist einfach fein, noch
00:37:54: Speaker: so Fächer
00:37:54: Speaker: zu
00:37:54: Speaker: haben, wo man so Lücken füllen kann. Genau, das fand ich sehr angenehm.
00:37:59: Speaker: Und wie gesagt,
00:38:01: Speaker: Standard wissenschaftliches Zitieren habe ich jetzt
00:38:02: Speaker: auch erst im vierten
00:38:03: Speaker: Semester gemacht. Ok,
00:38:04: Speaker: ja, das sind dann schon ziemlich
00:38:06: Speaker: viele Kurse
00:38:06: Speaker: und damit einhergehend ja dann auch
00:38:08: Speaker: viele Fristen und Anmeldezeiträume, die
00:38:11: Speaker: man da im Blick behalten
00:38:12: Speaker: muss. Wie, wie
00:38:13: Speaker: machst du das für dich, dass
00:38:14: Speaker: du
00:38:14: Speaker: da immer alles. Ich trage mir das auf jeden Fall in meinem
00:38:18: Speaker: Onlinekalender ein, mit Erinnerungsmodus und einfach für jeden Kurs. Also gerade
00:38:24: Speaker: zum Anfang von der CBK habe ich
00:38:27: Speaker: wirklich jeden Kurs einfach mal nachgeschaut,
00:38:29: Speaker: wann sind die Anmeldungen und auf
00:38:31: Speaker: was melde ich mich
00:38:32: Speaker: an und habe mich dann wirklich
00:38:33: Speaker: für glaube ich sieben bis acht Kurse
00:38:35: Speaker: angemeldet und mich danach einfach
00:38:36: Speaker: wieder abgemeldet, weil ich gemerkt
00:38:37: Speaker: habe ok, ich bin eh
00:38:38: Speaker: in vier, fünf reingekommen
00:38:39: Speaker: und kann daraus meinen Semesterplan quasi gestalten.
00:38:43: Speaker: Und wie gesagt, ich
00:38:44: Speaker: habe das schon mal
00:38:44: Speaker: angesprochen.
00:38:45: Speaker: Mein schlaues Büchlein für den einen oder anderen ist
00:38:47: Speaker: das was, für den anderen nicht. Aber ich fand das halt
00:38:49: Speaker: immer ganz toll, dass
00:38:50: Speaker: einfach noch dabei zu haben und meine Termine so im Überblick
00:38:53: Speaker: zu behalten. Generell würde ich einfach anraten, alles an einem Ort
00:39:00: Speaker: zu haben und nicht so viel Zettelwerk, würde ich behaupten.
00:39:03: Speaker: Also ich glaube, die größte Falle beim Organisieren und
00:39:07: Speaker: Strukturieren ist, wenn man zehn verschiedene Zettel hat und
00:39:10: Speaker: jeder liegt irgendwo rum. Man sollte einfach einen Platz
00:39:13: Speaker: haben für die Dinge.
00:39:14: Speaker: Genau, noch für die Organisation ist zum Beispiel die
00:39:17: Speaker: MyWU-App auch super, die verwende
00:39:18: Speaker: ich auch privat oder auch
00:39:20: Speaker: der ÖH-Studienplaner, wo man einfach
00:39:22: Speaker: total toll die Kurse eintragen
00:39:23: Speaker: kann und dann abchecken
00:39:24: Speaker: kann, wo gibt es den
00:39:26: Speaker: Kursüberschneidungen. Und in diesem Planer ist
00:39:28: Speaker: nämlich auch noch
00:39:29: Speaker: ein
00:39:29: Speaker: "Prof-Check" mit eingearbeitet. Also da kann
00:39:31: Speaker: man sehen, wie sind die
00:39:33: Speaker: Professoren
00:39:33: Speaker: quasi bewertet. Ich würde sagen, der "Prof-Check" spielt nicht bei jedem
00:39:39: Speaker: Kurs eine Rolle. Ich finde es total wichtig,
00:39:41: Speaker: auf den Professor zu
00:39:42: Speaker: gucken bei so Kursen, die sehr interaktiv sind, weil da ja wirklich
00:39:46: Speaker: die Professoren die Abgaben bewerten oder die Mitarbeit. Und da
00:39:51: Speaker: ist es natürlich schon von Vorteil, jemand
00:39:52: Speaker: zu haben, der das auch gewissenhaft macht und auch etwas freundlich.
00:39:56: Speaker: Aber ansonsten, ich hatte auch schon Kurse, wo ich
00:39:59: Speaker: nicht auf den "Prof-Check" geguckt habe und es war total toll,
00:40:03: Speaker: wie zum Beispiel Mikroökonomie Und noch mal in Bezug auf Vorbereitung
00:40:08: Speaker: auf die Kurse bzw. auf die Prüfungen, wie findest
00:40:12: Speaker: du da für dich
00:40:12: Speaker: immer raus, wie viel Lernaufwand
00:40:15: Speaker: hinter so einem Fach steckt? Das ist
00:40:17: Speaker: tatsächlich auch für mich jedes
00:40:19: Speaker: Mal eine
00:40:20: Speaker: Herausforderung aufs Neue, weil jedes Fach anders aufgebaut ist.
00:40:24: Speaker: Ich kann gut mit meinen Freundinnen sprechen, weil bei
00:40:26: Speaker: uns in der Freundesgruppe ist es oft so, dass
00:40:28: Speaker: wir nicht die gleichen Kurse machen, sondern mal jemand einen Kurs früher.
00:40:31: Speaker: Dann kommt die andere Person, macht den Kurs etwas
00:40:33: Speaker: später und dann kann man
00:40:34: Speaker: untereinander gut sprechen. Aber wie gesagt,
00:40:36: Speaker: ich schreibe mir am Anfang
00:40:38: Speaker: auf
00:40:38: Speaker: jeden Fall den ganzen Stoff auf. Ich schreibe mir wirklich auf: Es
00:40:41: Speaker: gibt eins, zwei,
00:40:42: Speaker: drei, vier, fünf, sechs, sieben, zehn Folien, es gibt zwanzig Musterklausuren
00:40:46: Speaker: und so habe ich mal einen guten Überblick,
00:40:48: Speaker: weil was mir am Anfang glaube ich, total schwer fiel
00:40:51: Speaker: ist. Ich war zwei Wochen vor der Prüfung und habe
00:40:54: Speaker: gemerkt Oh Gott, es ist noch so viel zu tun, ich
00:40:56: Speaker: weiß nicht wohin damit. Also am Anfang habe ich einfach mal wirklich einen
00:40:59: Speaker: guten Überblick schaffen und auch früh
00:41:02: Speaker: genug anfangen. Ich weiß,
00:41:03: Speaker: das fällt jetzt nicht jedem
00:41:05: Speaker: so wirklich
00:41:06: Speaker: einfach und ich verstehe das auch. Ich schaffe das glaube ich
00:41:08: Speaker: auch leider nur zu
00:41:10: Speaker: zehn Prozent. Aber genau, ich versuche, wenn ich dann wirklich die
00:41:14: Speaker: Zeit zum Lernen nutze, die
00:41:15: Speaker: auch wirklich fürs Lernen nutze, um
00:41:16: Speaker: mich nicht abzulenken. Und ich
00:41:19: Speaker: glaube, zwei meiner wichtigsten Lerntipps sind
00:41:21: Speaker: einmal
00:41:22: Speaker: dafür. Handy in den Spind
00:41:23: Speaker: sperren. Es ist
00:41:25: Speaker: ja so,
00:41:25: Speaker: dass wir glaube ich, alle
00:41:26: Speaker: sehr gerne an unser Handy mal zwischendurch
00:41:28: Speaker: greifen und damit einfach ein bisschen
00:41:29: Speaker: Zeit verschwenden. Und wenn
00:41:31: Speaker: ich in die BIB gehe,
00:41:32: Speaker: bleibt das
00:41:32: Speaker: Handy unten im Spind. Ich habe das jetzt auch schon in meiner Freundesgruppe
00:41:36: Speaker: etabliert und das funktioniert eigentlich ganz gut, weil wir da
00:41:38: Speaker: einfach sehr viel aufnahmefähiger sind. Und auch wenn wir dann
00:41:41: Speaker: zwei Stunden wirklich durchgelernt
00:41:43: Speaker: haben und dann halt mal kurz einen Spaziergang machen,
00:41:45: Speaker: ist das trotzdem viel effizienter, als wenn wir irgendwie die
00:41:48: Speaker: Zeit einfach in der BIB verplempern. Weil es macht keinen
00:41:51: Speaker: Sinn, acht Stunden in der
00:41:52: Speaker: BIB zu sitzen, aber wirklich nur zwei davon produktiv zu sein. Also
00:41:55: Speaker: das finde ich einen sehr guten Lerntipp. Und
00:41:57: Speaker: mein zweiter persönlicher Lerntipp ist es, sich eine
00:42:00: Speaker: BIB zu suchen, die
00:42:01: Speaker: bei einem in der Nähe ist.
00:42:03: Speaker: Ich wohne im vierten Bezirk und die
00:42:05: Speaker: Reise an
00:42:05: Speaker: die WU zur BIB ist dann
00:42:07: Speaker: doch immer so dreißig Minuten. Und das macht
00:42:09: Speaker: man vielleicht nicht mal nur
00:42:10: Speaker: spontan,
00:42:11: Speaker: um vielleicht zwei Stunden zu
00:42:12: Speaker: lernen. Und zum Beispiel, ich
00:42:14: Speaker: lerne auch ganz gerne
00:42:15: Speaker: in
00:42:15: Speaker: der Nationalbibliothek. Die haben so Lesesäle,
00:42:17: Speaker: die ist nicht so
00:42:18: Speaker: weit
00:42:18: Speaker: weg von mir. Und dann fährt man auch mal spontan hin, ist
00:42:21: Speaker: zwei Stunden produktiv und fährt dann
00:42:23: Speaker: wieder nach Hause. Bei mir
00:42:24: Speaker: persönlich fällt es einfach extrem
00:42:26: Speaker: schwer, produktiv
00:42:27: Speaker: zu Hause zu sein, weil das einfach mein Erholort
00:42:30: Speaker: ist. Und das finde ich einfach sehr wichtig zu trennen.
00:42:33: Speaker: Einfach so Erholung zu Hause von der Uni und
00:42:36: Speaker: Arbeit zu trennen und einfach wirklich anderswo produktiv zu sein. Das ist
00:42:40: Speaker: auf jeden Fall ein super Tipp zum
00:42:42: Speaker: Abschluss. Machen wir jetzt noch ein kurzes "Entweder-Oder". Und dann
00:42:48: Speaker: kommen wir auch schon zum Abschluss dieser
00:42:50: Speaker: heutigen Folge. Ida, ganz schnell, lernen
00:42:53: Speaker: am Campus oder im
00:42:55: Speaker: Kaffeehaus?
00:42:56: Speaker: Am Campus. Ich finde es im Kaffeehaus immer sehr
00:42:58: Speaker: laut und
00:42:59: Speaker: ich werde immer sehr schnell abgelenkt. Frühe Vorlesung oder lieber später Abendkurs?
00:43:04: Speaker: Frühe Vorlesung, weil
00:43:05: Speaker: ich einfach produktiver bin. Mensa oder
00:43:07: Speaker: selbst mitgebrachtes Essen? Selbst mitgebrachtes Essen bis
00:43:12: Speaker: auf den Mittwoch, weil da
00:43:13: Speaker: gibt es Schnitzel in der Mensa. Bibliothek oder Lernraum? Die
00:43:18: Speaker: Bibliothek. Und ich habe da
00:43:19: Speaker: auch immer so
00:43:19: Speaker: meinen Platz,
00:43:20: Speaker: an dem ich immer sitze. Gruppenarbeit oder
00:43:23: Speaker: alleine lernen? Alleine lernen, weil die
00:43:27: Speaker: Gruppenarbeiten
00:43:28: Speaker: manchmal sehr kräftezehrend sind.
00:43:30: Speaker: Sommeruni oder Ferien? Bisschen
00:43:35: Speaker: Ferien und dann
00:43:36: Speaker: die letzten
00:43:37: Speaker: zwei Wochen Sommeruni
00:43:38: Speaker: und dann noch mal Stoff
00:43:39: Speaker: durchdrücken. Und zu guter
00:43:41: Speaker: Letzt, Party oder gemütlicher Abend?
00:43:43: Speaker: Gemütlicher
00:43:44: Speaker: Abend mit Freunden. Super, Danke dir. Dann kommen
00:43:47: Speaker: wir schon zum Ende
00:43:48: Speaker: dieser Folge. Da
00:43:49: Speaker: noch mal ganz kurz zum Schluss. Wenn du
00:43:51: Speaker: jetzt zusammenfassend wirklich noch einen Tipp geben
00:43:55: Speaker: könntest, den du vielleicht auch deinem eigenen Ich aus
00:43:58: Speaker: dem ersten Semester geben würdest, welcher wäre das? Man sollte
00:44:03: Speaker: sich bitte nicht so viel stressen. Das
00:44:05: Speaker: sage ich auch meinen "Erstis" immer. Jeder hat
00:44:08: Speaker: seinen eigenen Rhythmus, jeder hat andere Ziele
00:44:10: Speaker: und andere Träume. Man muss sich auf sich selber
00:44:13: Speaker: konzentrieren, weil ich
00:44:14: Speaker: bin der Meinung, dass jeder so
00:44:16: Speaker: seinen Weg finden wird, wenn
00:44:17: Speaker: man sich auch anstrengt. Ich
00:44:19: Speaker: finde, man sollte trotzdem immer bemüht
00:44:20: Speaker: sein und
00:44:22: Speaker: auch neugierig und wissbegierig, aber trotzdem auf sich selber achten.
00:44:26: Speaker: Sich auch "Me-Time" nehmen und Entspannung und Erholung ist
00:44:30: Speaker: ganz wichtig. Aber natürlich auch
00:44:33: Speaker: an seinem Traum arbeiten.
00:44:34: Speaker: Aber bitte
00:44:35: Speaker: nicht vom Weg abkommen, auf andere gucken
00:44:37: Speaker: und sich nicht stressen lassen. Super, Danke dir! So, damit
00:44:41: Speaker: sind wir jetzt wirklich
00:44:42: Speaker: einmal quer durch
00:44:43: Speaker: den Semesterstart gegangen und alles
00:44:45: Speaker: drumherum. Wir haben über Lehrveranstaltungsanmeldung,
00:44:49: Speaker: STEOP, über Lernen, Semesterplanung
00:44:52: Speaker: gesprochen,
00:44:53: Speaker: aber auch darüber,
00:44:53: Speaker: wie
00:44:53: Speaker: man gut an
00:44:54: Speaker: der WU ankommen
00:44:55: Speaker: kann und neue Leute kennenlernt und warum
00:44:59: Speaker: das Studium eben einfach auch aus
00:45:02: Speaker: mehr besteht als aus
00:45:03: Speaker: ECTS und Prüfungen. Und vielleicht
00:45:05: Speaker: ist genau auch das die wichtigste
00:45:07: Speaker: Botschaft
00:45:08: Speaker: für den Start. Man muss
00:45:09: Speaker: sich nicht von Anfang an.
00:45:11: Speaker: Man muss
00:45:11: Speaker: nicht von Anfang an alles wissen und
00:45:13: Speaker: auch nicht alles perfekt planen. Das Studium ist ja auch eine
00:45:16: Speaker: Zeit, in der
00:45:17: Speaker: man herausfindet, was für einen selbst
00:45:18: Speaker: funktioniert, welche Menschen man kennenlernen
00:45:20: Speaker: möchte und wie man
00:45:21: Speaker: am besten lernt
00:45:22: Speaker: und was man eigentlich aus
00:45:23: Speaker: dieser Zeit machen möchte. Ida, vielen, vielen
00:45:26: Speaker: Dank, dass du heute
00:45:27: Speaker: da warst
00:45:27: Speaker: und deine Erfahrungen mit mir
00:45:29: Speaker: geteilt hast. Dankeschön! Das hat mich
00:45:31: Speaker: auch sehr, sehr gefreut.
00:45:33: Speaker: Und
00:45:33: Speaker: wenn
00:45:34: Speaker: ihr gerade selbst ins neue Semester startet,
00:45:36: Speaker: hoffen wir, dass ihr ein paar
00:45:37: Speaker: Tipps aus dieser Folge
00:45:38: Speaker: dabei waren, die euch den Einstieg ein
00:45:40: Speaker: bisschen leichter machen. Egal, ob
00:45:42: Speaker: ihr gerade euer erstes Semester
00:45:44: Speaker: beginnt oder
00:45:44: Speaker: schon ein paar Semester an der
00:45:45: Speaker: WU hinter euch habt. Alle
00:45:47: Speaker: wichtigen Infos und Ressourcen, über die
00:45:49: Speaker: wir gesprochen
00:45:50: Speaker: haben, findet ihr in
00:45:50: Speaker: den Shownotes. Und wenn
00:45:52: Speaker: ihr selbst Fragen rund um
00:45:53: Speaker: das Studium
00:45:54: Speaker: habt, die wir hier im Podcast beantworten sollen, dann könnt ihr uns
00:45:58: Speaker: natürlich auch gerne schreiben. Das war die allererste Folge
00:46:01: Speaker: von How to WU.
00:46:02: Speaker: Wir hören uns in zwei Wochen wieder. Bis dahin
00:46:05: Speaker: einen guten Start ins neue Semester und
00:46:07: Speaker: bis zum nächsten Mal.
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